Verhandeln ist wichtig: Für die Firma, für die Kunden und für dein Gehalt! Das solltest Du nur von den wirklichen Profis lernen! Richard Mullender weiß, wie man verhandeln – denn es ist sein Job. Der Brite war bei Scotland Yard und hat dort in der „National Hostage and Crisis Negotiation Unit“ gearbeitet – er hat also mit Geiselnehmern verhandelt immer mit der Gewissheit, dass Leben davon abhängen.

Zuhören ist das Wichtigste beim Verhandeln

Richard Mullender gibt sein Wissen jetzt weiter als Berater für Firmen oder Manager und lehrt sie die wichtigste Sache: Zuhören!
Die Körpersprache selbst ist nicht so wichtig wie das genaue Zuhören, was der Gegenüber sagt. So gibt es eine Zuhör-Position, die Du einnehmen kannst. Dafür sollte kein Hindernis wie ein Stuhl oder Tisch zwischen dir und der anderen Person sein, du beugst dich leicht nach vorne und legst deine Hände mit offenen Handflächen nebeneinander. So signalisierst Du deinem Gehirn, dass es Zeit zum Aufwachen ist und Du bist automatisch aufmerksamer.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Viele Managementratgeber sagen Sachen wie: „Wer fragt, führt“ oder „Frage, um herauszufinden was der Gegenüber meint“. Das ist einerseits richtig (wenn Du führen möchtest), aber andererseits nimmst Du dir die Chance mehr zu erfahren als der Andere preisgeben möchte. Wenn Du in einer Verhandlung erfolgreich sein möchtest, dann frage erst einmal nicht viel. Denn wenn Du Fragen stellt, lenkst Du das Thema und änderst es zwangsläufig – versuche lieber herauszufinden was der Andere denkt und fühlt. Lasse zu, dass der andere abschweift, viel erzählt und seine Meinung sagen kann. Schweige. Mache bewusst Pausen. Laut Mullender hat niemand die genaue Kontrolle über das, was er sagt. Würde jemand absolute Kontrolle über das haben, was er sagt, so würde diese Person enorm langsam sprechen. Probiere es selbst aus: Je langsamer, desto kontrollierter. Je schneller, desto unsicherer.

Fünf Worte zum Erfolg

Ich habe den Eindruck, dass…„: Um mehr vom Gesprächspartner zu erfahren hilft es zudem auf Gesagtes nicht mit einer direkten Frage zu reagieren, sondern mit einer Interpretation deinerseits. Das greift den Gesprächspartner nicht an und gibt dir mehr Informationen. Sage zum Beispiel „Ich habe den Eindruck, dass Sie mit der neuen IT Infrastrukturmaßnahme Ihre Probleme haben“. Du rätst also, was er gemeint haben könnte. Liegst Du damit richtig, wird dein Gesprächspartner die Sache weiter ausführen, liegst Du falsch wird er dich korrigieren und die Sache weiter ausführen.

 

Schreibe dir die besten Argumente für deine Gehaltserhöhung in deine to do Liste! Und mache im Job immer nur das, was dich weiterbringt. Lasse deine Aufgaben von der chililist to do Liste sortieren. Hier gibts die Infos.

 

 

Infos zu Richard Mullender gibt’s auf seiner Webseite.

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